Wissenschaftsfestival EFFEKTE 2019

Entdecken, Eintauchen und Erleben

In der ersten Juliwoche verwandelte sich die Stadt Karlsruhe wieder in ein riesiges Mitmach- und Erlebnislabor. Unter dem Motto „KI-Karlsruher Innovationen“ zeigten die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der Stadt Karlsruhe, welche Innovationen sie zu bieten haben – so auch die DHBW Karlsruhe. 

Das Abschlusswochenende am ersten Juliwochenende bildete im Otto-Dullenkopf-Park den Höhepunkt des Festivals. Ob Eye-Tracking-Experimente oder Drohnen -  die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe hatte am Wochenende für die Besucherinnen und Besucher der Wissenschaftsstadt einiges zu bieten.

Unter den kleinen Besucherinnen und Besuchern sorgte insbesondere neben den Helium-Ballons das Glücksrad am DHBW-Infostand für besonders große Augen. Als Gewinn lockten DHBW-Turnbeutel, Straßenmalkreide und Mikado-Stäbchen. Außerdem beantworteten Mitarbeiterinnen Fragen rund ums Thema Duales Studium.

Auch Studierende des Studiengangs Mechatronik der DHBW Karlsruhe waren am Samstag vertreten. Sie präsentierten ihre Projekte, die sie im Laufe der vergangenen Monate entwickelt und im letzten Monat im Rahmen der „Highlights of Mechatronics“ vorstellt hatten. Sie sorgten dabei unter anderem mit der Roboterhand, die Schere-Stein-Papier spielt, für großes Staunen. Dass Papierschöpfen eine faszinierende Arbeit ist, demonstrierten im Zelt nebenan Labormitarbeiterinnen des Gernsbacher Papierzentrums. Sie luden zum Mitmachen ein und zeigten wie einfach es ist, Papier selbst herzustellen.

Am Sonntag wurden bis auf den DHBW-Infostand alle Zelte neu bestückt.

Einmal das Gefühl zu haben, wie ein Vogel zu fliegen? Genau das war in dem Zelt von Prof. Dr. Marcus Strand möglich, der dasProjekt: „I believe I can fly 2.0“ vorstellte. Normalerweise werden Drohnen mit Joysticks oder anderen Eingabegeräten gesteuert. Die neue Idee: Um tatsächlich das Gefühl zu haben wie ein Vogel zu fliegen, werden Fluggesten in Kombination mit VR-Technologie für die Perspektive verwendet. Die Fluggesten werden durch ein handelsübliches Laptop mit integrierter Kamera verarbeitet und mit Hilfe eines Pose-Tracking-Systems ermittelt.

Wie sich Blickverläufe visualisieren und analysieren lassen und somit wichtige Erkenntnisse zur Werbewirkung gewonnen werden können, zeigten Eye-Tracking-Experimente ein Zelt weiter, bei denen EFFEKTE-Besucherinnen und -Besucher selbst aktiv werden konnten und als Probanden an einer kurzen Eye Tracking-Erhebung teilnehmen durften.

Text und Foto: DHBW KA//MAR