MPE 2019 goes TV

Zahlreiche Fernsehbeiträge über Projekt von Studierenden

Mikroplastik wird zur Veredelung der Kleidung oder als Peeling in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten eingesetzt. Doch die weitreichenden Folgen von Mikroplastik für die Umwelt sind vielen nicht bekannt.

Mikroplastik ist nicht abbaubar und zieht Umweltgifte an. Eine Aufnahme in den menschlichen Körper kann zu Gewebeveränderungen, Vergiftungserscheinungen, Krebs, inneren Verletzungen und zum Tod führen.

Das Thema „Vergiftung durch Mikroplastik“ wurde im Rahmen der Lehrveranstaltung der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen diskutiert. Das studentische MPE-Team „CLARITY“ hat einen Filter für Waschmaschinen entwickelt, der Mikroplastik aus dem Schmutzwasser filtriert. Diesen präsentierten sie am 23. Mai im AUDIMAX der DHBW Karlsruhe.
Die Produktentwicklung hat bei Radio- und Fernsehanstalten großes Interesse ausgelöst.

Einige Fernsehbeiträge sind im August 2019 noch online verfügbar:

https://baden-tv.com/umweltschutz-durch-waschmaschinen-filter/

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/Mikroplastik-Filter-fuer-die-Waschmaschine,av-o1123545-100.html

https://sw-ke.facebook.com/SWR3/videos/filter-gegen-mikroplastik-f%C3%BCr-die-waschmaschine/359299461390567/

Die „Marktorientierten Produktentwicklung“ wurde 2006 von Prof. Martin U. Haas an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg  (damals noch Berufsakademie) eingeführt. Ziel der Lehrveranstaltung ist, dass Studierende die Produktentwicklung und das technische Projektmanagements an praktischen technischen Aufgabenstellungen trainieren. Die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat Professor Martin U. Haas für das innovative Lehr- und Lernkonzept der MPE im Jahr 2011 mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen:

https://clarity-mpe.jimdofree.com/

https://www.facebook.com/ClarityMPE/

https://www.instagram.com/clarity_mpe/

Text: HA/DI, Foto: MPE Team CLARITY