Gemeinsam neue Wege gehen.

Partnerschaftsvereinbarung zwischen Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal und der DHBW Karlsruhe unterzeichnet

Mit einer Partnerschaftsvereinbarung wollen die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe und das Justus-Knecht-Gymnasium (JKG) Bruchsal gemeinsam neue Wege gehen. Ziel der Kooperation ist zum einen, den Schülerinnen und Schülern des Justus-Knecht-Gymnasiums Bruchsal im Rahmen der Berufswegeplanung betriebliche Abläufe aufzuzeigen sowie die dualen Studiengänge der Hochschule näherzubringen. Zum anderen sollen die Studierenden der DHBW Karlsruhe nach Möglichkeit in die Projekte integriert werden. Auf diese Weise sollen gemeinsame Projekte forciert und durchgeführt werden. 

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe informiert über allgemeine Wirtschaftsthemen und trägt zu einem praxisnahen Unterricht bei. 

Nach Ansicht von Prorektor Prof. Dr. Holger Becker bedeutet die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung einen grundlegenden Wandel zwischen Hochschule und Schulen. Während die Schulen lange Zeit als ein vorgelagerter „Produktionsschritt“ zur Ausbildung von zukünftigen Studierenden angesehen wurden, kann man heute von einer wirklichen Partnerschaft zwischen beiden Seiten sprechen. Auch Prof. Dr. Gerald Oberschmidt, der der Ansprechpartner seitens der DHBW Karlsruhe ist, freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Vereinbarung. 

Im Einzelnen ist vorgesehen, dass die DHBW Karlsruhe im Rahmen der Partnerschaft eine Zusammenarbeit in dem mehrjährigen Projekt der Amateur-Funk-AG anbietet. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 bis Kursstufe II arbeiten dabei am Eigenbau eines Kleinsatelliten, programmieren diesen, führen Tests durch und zeichnen die Daten bei der Entsendung ins All auf. Unterstützung seitens der DHBW Karlsruhe soll auch bei relevanten Themen im Fach Wirtschaft geleistet werden. Außerdem sollen Praktika im Rahmen der Berufswegeplanung (BOGY) angeboten und die Teilnahme an Vorlesungen und Veranstaltungen an der DHBW Karlsruhe ermöglicht werden. Weitere Projekte sollen in regelmäßigen Strategiegesprächen zwischen beiden Seiten vereinbart werden. 

Text: TRA